FDP Bad Dürrheim besucht die Grund- und Werkrealschule

Zu besuch in der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim

Unter der Führung von Herrn Heinz Kriebel, Rektor der GWRS, und Herrn Dieter Bechtold, Hausmeister der GWRS, haben Vertreter der FDP Bad Dürrheim die baulichen Mängel des Schul- und Turngebäudes besichtigt. Hierbei kamen nicht nur oberflächliche Mängel, sondern durchaus auch das Mauerwerk betreffende Mängel zum Vorschein.
Des weiteren wird im Gebäudetrakt der Grundschule für das Treppenhaus ein Handlauf entlang der Wand gewünscht, um den jüngsten Schülern mit ihren Schulranzen eine sichere Nutzung des Treppenabgangs zu ermöglichen. Auf der Wunschliste steht auch ein

Bild Gruppenfoto

FDP Bad Dürrheim zu Besuch in der Grund- und Werkrealschule

Schallschutz für das Lehrerzimmer und den Vorraum des Lehrerzimmers.
Zieht man einen Vergleich zu den Kosten der notwendigen und gewünschten Ausbesserungsarbeiten in der Grund- und Werkrealschule zu den z.T. kurzfristig genehmigten Ausgaben im Bereich Kleinkindbetreuung und Kindergärten insbesondere im Kernort, so ist die Frustration der Schulleitung der GWRS durchaus zu verstehen.
Im Schulgebäude der GWRS verbringen etwa 367 Personen, Schüler und Lehrer, in etwa 50 Räumen einen Großteil des Tages. Manches sieht notdürftig geflickt aus und an anderer Stelle strömt einem der „Charme der 70iger-Jahre“ durch die Farbgebung entgegen.
Sicherlich ist es wichtig, bei aller Sorge um die Zukunft der GWRS eine gute und ansprechende Innenfassade im GWRS zu haben, um neben der „herausgeputzten“ Realschule am Salinensee bestehen zu können.

Im Anschluss an den Rundgang gingen Rektor Heinz Kriebel und seine Stellvertreterin Frau Roswitha Groß auf die Situation der GWRS in Bad Dürrheim ein. Für das Schuljahr 2014/15 werden etwa 14 Anmeldungen erwartet, sodass wiederum die Klassen 5 und 6 zusammen beschult werden.
Als Grund für die geringen Anmeldezahlen nennen die Vertreter der Schulleitung den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung. Dazu kommt, dass der Rücklauf von Schülern, die zunächst auf die Realschule gingen noch sehr gering ist. Der Werkrealschule in Bad Dürrheim kommt allerdings entgegen, dass die Politik von ihrer Forderung abgerückt ist, dass Haupt und Werkrealschulen mit einzügigen Klassen in Kürze geschlossen werden.

Hier wünschen sich die beiden Schulleiter mehr Sicherheit für die Werkrealschule und einen verläßlichen Regionalschulentwicklungsplan von der Landesregierung. Allerdings sagten beide Vertreter der Schule, dass neben all den Wünschen an den städtischen Schulträger und die politischen Vertreter, die Eltern in der Pflicht sind, ihre Kinder zu erziehen, damit die Lehrer in der Schule ihrem Bildungsauftrag nachkommen können!
Fakt ist, dass Städte, die wie Bad Dürrheim eine gute und funktionierende Realschule haben, die Gemeinschaftsschule ablehnen.

Die FDP Bad Dürrheim unterstützt die Realschule in ihrer Eigenständigkeit und möchte die Werkrealschule auf ihrem eigenen nicht leichten Weg ebenso unterstützen. Hier ist seitens der FDP auch an eine engere Kooperation mit Handwerksbetrieben bzw. Herstellungsbetrieben, Einzelhandel oder Dienstleister vor Ort gedacht, die durch eine größere Präsenz in der Schule bzw. Ferien-Schnupperjobs den Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen. Zudem ist auch das Thema Inklusion für die Werkrealschule ein Thema, das sie angehen sollte. Die Gemeinschaftsschule mit ihren heterogenen Lerngruppen und den notwendigen großen Umbaumaßnahmen sowie die Inklusion, beschäftigen ebenso den deutschen Städtetag und führen zu intensiven Diskussionen, insbesondere bei den kleineren Gemeinden, wo die Eltern kaum oder gar keine Alternativen zur Gemeinschaftsschule hätten. Daher fordern die Vertreter der Schulleitung der GWRS Bad Dürrheim und auch die FDP eine mutige Entscheidung zur Erhaltung der bestehenden Bildungslandschaft vor Ort.

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