Leserbrief: Intercityverbindung der Schwarzwaldbahn wird gestrichen

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Der Schwarzwald ist eine wichtige Tourismus- und Wirtschaftsregion, die auf gut ausgebaute und funktionierende Fernverbindungen angewiesen ist. Neben der Gäubahn und der Höllental- bahn, die alle ihre Probleme haben, ist die Schwarzwaldbahn eine gute überregional funktionierende Schienenverbindung. Der Intercity fährt einmal am Tag durchgängig über den Schwarzwald (Konstanz – Villingen – St. Georgen – Triberg – Offenburg) in den Norden Deutschlands und der Gegenzug einmal am Tag die gleiche Strecke aus dem Norden zurück an den Bodensee.

Wie bereits in der Presse berichtet, möchte die DB AG Wagenmaterial in den Norden abziehen und somit diese wichtige Verbindung einstellen.
Unserer Einschätzung nach können die Fahrgastzahlen nicht der Grund für die Einstellung sein, denn im letzten Jahr waren die Zahlen noch in Ordnung.

Vertreter der Tourismusbranche und der Wirtschaft sind auch bereit, die umsteigefreie IC Schwarzwaldbahnverbindung stärker in ihre Werbung mit einzubinden, um deren Attraktivität zu steigern. Fehlplanungen der DB dürfen nicht auf dem Rücken unserer Region ausgetragen werden, zumal die Schwarzwaldbahnstrecke im Laufe der letzten 3 – 5 Jahre Verschlechterungen im Fahrplan bereits hinnehmen musste – wehret den Anfängen!!

Mitglieder des Landesvorstandes der FDP Baden-Württemberg: Judith Skudelny, Michael Theurer, Andrea Kanold, Hans-Ulrich Rülke (v.l.)

Auch sie unterstützen den Erhalt der IC-Schwarzwaldbahn Fernverbindung
Mitglieder des Landesvorstandes der FDP Baden-Württemberg: Judith Skudelny, Michael Theurer, Andrea Kanold, Hans-Ulrich Rülke (v.l.)

Für unsere Region ist es wichtig, auch zukünftig über eine durchgehende Fernverbindung mit den großen Zentren in Deutschland verbunden zu bleiben – wenigstens einmal am Tag. Hierfür lohnt es sich einzutreten und die Stimme zu erheben

Dr. Andrea Kanold
Kreisvorsitzende der FDP
Schwarzwald-Baar
Bad Dürrheim

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