FDP-Fraktionsvorsitzender im Landtag zu Besuch

FDP richtet Bitten an Abgeordneten
Bad Dürrheim – An einigen Stellen drückt den Bad Dürrheimern Unternehmern und Bürgern der Schuh. Und wo, das erläuterten Architekt Michael Rebholz und die FDP-Kreisvorsitzende und Stadträtin Andrea Kanold dem FDP-Fraktionschef Hans Ullrich Rülke. Dieser war gestern zu einem anderthalbstündigen Besuch zu dem Bad Dürrheimer Familienunternehmen gekommen.


Zu Gast beim Architekturbüro Rebholz ist der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans Ullrich Rülke (rechts). Mit dabei Michael Rebholz (von links), Marianne Kriesche (FDP-Mitglied) und Andrea Kanold (FDP-Kreisvorsitzende).
Foto: Kurz. Quelle: Südkurier

Neben allgemeinen Informationen zu Bad Dürrheim und den Projekten der Rebholzgruppe – der Einrichtung eines Ärzte- und Gesundheitsdienstleistungszentrums, Hotel, Appartement- und Boardinghaus beim Schwarzwald-Baar-Klinikum – kamen auch die allgemeinen Sorgen auf den Tisch. Michael Rebholz (FDP-Stadtverbandsvorsitzender) sagte, für ihn sei es „unverständlich“, dass bei den regionalen Entwicklungen kaum eine Vernetzung zwischen den Rathäusern stattfinde. Er verknüpfte das Thema mit dem Minara einerseits und Solemar andererseits. „Das Minara kränkelt seit Jahren. Warum können sich die Städte nicht zusammenschließen und ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen?“

Andrea Kanold betonte, es sei wichtig, die Gesundheitsstadt Bad Dürrheim weiterhin zu erhalten – auch für die Region. Hierbei erwähnte Michael Rebholz, dass es für die Kliniken schwierig sei derzeit, Patienten beispielsweise aus dem Norden zu bekommen. Dies gelte besonders im Kurbereich. „Die Krankenkassen fahren runter.“ Aber man entwickle intensiv einen Tourismusstandort mit Attraktionen, um die fehlenden Gäste zu kompensieren. „Wir sind der einzige Ort, der noch Zuwächse bei Jung und Alt hat“, wusste Andrea Kanold zu ergänzen.

Ebenfalls zur Sprache kam das Thema Facharbeitermangel. Rebholz berichtete, im Ingenieurbereich davon noch nichts zu bemerken, „aber bei den Haustechnikern. Die fehlen uns“. Eng damit verbunden ist auch das Thema Schulpolitik. Architekt Rebholz beklagte, ihm fehle die durchdachte Struktur der grün-roten Landesregierung. „Außerdem brauchen wir dringend die Facharbeiter und die Akademiker. So, wie es jetzt läuft, ist es der falsche Weg.“ Hans Ullrich Rülke nahm die Anregungen gerne auf.

Quelle: Südkurier.de

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